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TEXTKONSTITUTION

 

 

Die Prosafassung Der Verführer ist überliefert auf 31 nummerierten und einseitig beschrifteten Blättern; es handelt sich um ein Typoskript mit maschinenschriftlichen und handschriftlichen Korrekturen. Der Titel - Der Verführer - ist in Schnitzlers Handschrift. Bei der Wiedergabe der Befunde wurde folgendermaßen verfahren:

 

Der Text wird in der Endstufe wiedergegeben, bestimmte Stichworte bzw. Stichwortgruppen, die als Lemma gelten, erscheinen als Links und verweisen auf die Korrektur des Autors. Bei der Darstellung der Korrektur werden die folgenden Zeichen - in Anlehnung an die historisch-kritische Kafka-Ausgabe - benutzt:

 

[auch] das Wort auch gestrichen

<auch> das Wort auch handschriftlich eingefügt

t<auch> das Wort auch maschinenschriftlich eingefügt

(s>m)ehr das Buchstabe s durch Überschreibung in m verwandelt

(,>;) das Satzzeichen   ,    durch das Satzzeichen   ;    ersetzt

 

 

Wörter oder Sätze, die von Schnitzler handschriftlich eingeklammert wurden, erscheinen im Text zwischen eckigen Klammern.

 

Bei komplizierten Korrekturvorgängen werden die Korrekturen, die vermutlich einer Schicht angehören, in einer eigenen Stufe dargestellt. Jede Korrektur wird innerhalb der Stufe nur einmal dargestellt. Beispiel:

 

jung. ... Psychologie]

(1) jung. [Wir wollen] <Man darf> also auf alle <weitere> Psychologie verzichten (2) jung. [Man darf] <Sie verzichten> also auf alle weitere Psychologie [verzichten]

 

 

Schnitzlers Orthographie wurde stillschweigend normalisiert; fehlende Satzzeichen wurden stillschweigend ergänzt.

 

 

Herausgebertext erscheint im Apparat kursiv.